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Quick Release, HANS oder Simpson Hybrid? Unterschiede einfach erklärt

Quick Release, HANS oder Simpson Hybrid? Unterschiede einfach erklärt

Christiane Kandels |

Wer im Rennsport unterwegs ist, kommt am Thema Kopf- und Nackenschutz (FHR-Systeme) nicht vorbei. Doch was unterscheidet HANS, Simpson Hybrid und die Quick-Release-Clips? Und was muss dein Helm dafür können?

Hier kommt die kompakte Übersicht.


HANS-System – der Motorsport-Standard

Das klassische HANS (Head and Neck Support) wurde entwickelt, um bei einem Frontalaufprall die extreme Vorwärtsbewegung des Kopfes zu reduzieren. Die Kräfte werden über die Schulterauflage in den Oberkörper geleitet – der Nacken wird deutlich entlastet.

[BILD-PLATZHALTER 2: HANS-System im Einsatz / Detailaufnahme]

⚠️ Wichtig zu wissen:

Das HANS ist primär für Frontalkräfte konzipiert.
Seitliche Stabilität entsteht hauptsächlich in Kombination mit:

  • Rennsitzen mit Seitenwangen ("Ohren")
  • korrekt eingestellten 5- oder 6-Punkt-Gurten
  • enger Cockpit-Geometrie

Ohne diese Faktoren bietet das HANS allein keinen ausgeprägten aktiven Seitaufprallschutz.

👉 Ideal für klassische Rennfahrzeuge mit Rennsitz und Mehrpunktgurten.

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Simpson Hybrid – flexibler im Seitenbereich

Das Simpson Hybrid-System funktioniert konstruktiv anders. Es sitzt enger am Körper und verteilt Kräfte über Rücken und Oberkörper.

Simpson Hybrid System Sport

Vorteile:

  • ✅ Kontrolliert Kopfbewegungen nicht nur nach vorne
  • ✅ Stabiler bei Schräg- und Seitenbelastungen
  • ✅ Auch für Einsatzbereiche mit weniger stark ausgeprägtem Sitz-Seitenschutz geeignet
  • ✅ Teilweise sogar mit 3-Punkt-Gurten nutzbar (modellabhängig)

Gerade im Clubsport oder bei Tracktools ohne extreme Sitzwangen kann das Hybrid-System deshalb die vielseitigere Lösung sein.

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Standard-Clips vs. Quick Release

Beide Varianten verbinden Helm und FHR-System sicher – der Unterschied liegt im Handling.

Standard Hans-Clips
→ verschraubte, bewährte Lösung
→ benötigt Werkzeug zum Wechseln

Quick Release Clips
→ werkzeugloses Ein- und Ausklicken
→ ideal bei Fahrerwechseln oder häufigem Ein-/Aussteigen
→ gleiche Sicherheitsfunktion, mehr Komfort


Was muss dein Helm erfüllen?

Damit ein FHR-System korrekt funktioniert, brauchst du:

✔️ FIA- oder motorsportlich zugelassenen Helm
✔️ vorbereitete HANS-Ankerpunkte (z. B. M6)
✔️ passende Clips zum jeweiligen System

Ohne homologierte Befestigung ist kein sicherer Einsatz möglich.

[BILD-PLATZHALTER 5: Helm mit HANS-Ankerpunkten / Befestigungsdetail]

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HANS vs. Simpson Hybrid vs. Quick Release – Der Vergleich

Kriterium HANS Simpson Hybrid
Schutzrichtung Primär frontal Frontal + seitlich
Sitz-Anforderung Rennsitz empfohlen Auch Seriensitz möglich
Gurt-Kompatibilität 5-/6-Punkt-Gurt Auch 3-Punkt möglich*
Handling Standard Standard

Ideal für Rennsport klassisch Clubsport vielseitig

*modellabhängig – bitte Herstellerangaben beachten


Häufige Fragen

❓ Ist das Simpson Hybrid sicherer als HANS?
Beide Systeme sind FIA-zugelassen und bieten hohen Schutz. Das Hybrid bietet mehr Seitenstabilität, das HANS ist der bewährte Standard im klassischen Rennsport. Die Wahl hängt von deinem Setup ab.

❓ Funktioniert ein FHR-System auch ohne Rennsitz?
Das Simpson Hybrid kann auch mit Seriensitzen genutzt werden. Für HANS wird ein Rennsitz mit Seitenwangen dringend empfohlen, da sonst die seitliche Stabilität fehlt.

❓ Wie lange ist ein FHR-System gültig?
FHR-Systeme haben keine zeitliche Ablaufgrenze, solange sie unbeschädigt sind und die FIA-Homologation gültig bleibt. Prüfe regelmäßig auf Beschädigungen.

❓ Brauche ich spezielle Helme für Quick Release?
Nein, du brauchst nur HANS-Ankerpunkte (M6-Gewinde) am Helm – diese sind bei allen FIA-zugelassenen Helmen mit HANS-Vorbereitung vorhanden.


Fazit: Welches System passt zu dir?

  • ✅ Reiner Rennbetrieb mit Rennsitz? → HANS ist bewährt und effektiv.
  • ✅ Mehr Flexibilität oder weniger Seitenhalt im Fahrzeug? → Hybrid bietet Vorteile.
  • ✅ Mehr Komfort im Handling? → Quick Release spart Zeit.

Sicherheit ist kein Zubehör – sie ist Grundausstattung.


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